In diesem Workshop werden Beispiele digitaler künstlerischer Geschichtserzählung und spekulativer Vergangenheitsmodelle betrachtet und deren unterschiedliche Ansätze, Techniken und Folgen diskutiert. Hierbei stehen u. a. folgende Fragestellungen im Blick: Warum und wie erinnern wir uns in der Zukunft an die Vergangenheit? Müssen wir alles verstehen? Wer bestimmt wie Debatten des history-tellings?
Besonders interessieren künstlerische Interventionen, die ungehörte Stimmen unserem kollektiven Gedächtnis hinzufügen, audiovisuelle Muster des Geschichteerzählens erweitern, internationale und interdisziplinäre Perspektiven zusammenzuführen und in aktuelle politische Diskurse eingreifen.
In Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung.
