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17:00–18:30 Staatstheater Nürnberg/Foyer 3. Etage
Workshop

Immersive digitale Medien verändern und erweitern die Vorstellungen und Interpretationen von Geschichte. In diesem Workshop werden Werke und Werkzeuge digitaler künstlerischer Geschichtserzählungen und spekulativer Vergangenheitsmodelle erkundet.
Mit Anna Norpoth und Felix Fuhg (Körber-Stiftung eCommemoration)

How Soon is Yesterday

In diesem Workshop werden Beispiele digitaler künstlerischer Geschichtserzählung und spekulativer Vergangenheitsmodelle betrachtet und deren unterschiedliche Ansätze, Techniken und Folgen diskutiert. Hierbei stehen u. a. folgende Fragestellungen im Blick: Warum und wie erinnern wir uns in der Zukunft an die Vergangenheit? Müssen wir alles verstehen? Wer bestimmt wie Debatten des history-tellings?

Besonders interessieren künstlerische Interventionen, die ungehörte Stimmen unserem kollektiven Gedächtnis hinzufügen, audiovisuelle Muster des Geschichteerzählens erweitern, internationale und interdisziplinäre Perspektiven zusammenzuführen und in aktuelle politische Diskurse eingreifen.

In Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung.

Dr. Felix Fuhg und Dr. Anna Norpoth kuratieren bei der Körber-Stiftung das Programm eCommemoration, das sich mit Erinnerung im digitalen Zeitalter beschäftigt. Das Programm wurde 2021 initiiert, um die transformative Kraft neuer Medien und digitaler Kunst auf unser Verständnis von Geschichte und Erinnerung hin zu erforschen.

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