„Normale Männer“, „normale Frauen“, dazwischen und rundum das Nichts. Die Rücknahme politischer Fortschritte im Bereich geschlechtlicher Identitäten und vielfältiger Körperbilder ist in vollem Gange. Mit welcher Sprache, welchen affektiven Angeboten und welchen Selbstdarstellungen wird dieser rechte Kulturkampf gegen die Freiheit geführt? Dieser Vortrag geht dem anhand der Geschichte des Kampfbegriffs „Frühsexualisierung“ nach. Und er zeigt mit Videobeispielen von rechtem theatralischen Netzaktivismus, wie „Normalsein“ inszeniert und als politische Waffe eingesetzt wird – von entspannter Empörung auf YouTube bis zur Intervention bei Lesungen an Bibliotheken.
programm
17:00–18:30 Staatstheater Nürnberg/XRT
Essay Lecture
Über den rechten Kampf ums Geschlecht: Videobeispiele und die Geschichte des Begriffs „Frühsexualisierung“ zeigen, wie und warum der reaktionäre Kampf gegen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt geführt wird - im Netz, im Parlament, auf der Straße.
Von und mit Arne Vogelgesang
Das ist doch nicht normal!?
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