Tümay Kılınçel wird in ihrem Bewegungs- und Diskurs-Workshop zum sogenannten „Bauchtanz” oder „Orientalischen Tanz” im Kontext von Widerstand, Erinnerung und Repräsentation sprechen. Kılınçel gibt Einblicke in ihre Arbeitserfahrungen in den Produktionen „we ♥ 2 raqs”, „Dansöz”, „Raks Solo” sowie in ihre Arbeits-Recherchen in Deutschland, Türkei, Ägypten. Neben einem gemeinsamen Diskutieren sind die Workshop-Teilnehmer*innen auch dazu eingeladen sich zu bewegen.
Keine Tanzkenntnisse notwendig.
In ihrer künstlerischen Praxis erforscht Tanz-Performerin und Choreografin Tümay Kılınçel Ängste und Stereotype im Umgang mit Körperbildern und -bewegungen. Ihr Fokus liegt auf der Auseinandersetzung mit dem deutschen Tanzkanon. Seit 2010 beschäftigt sie sich mit dem sogenannten „Bauchtanz” – seinen kolonialen Zuschreibungen und emanzipatorischen Potentialen. Sie war u. a. Stipendiatin bei danceWEB und der Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie 2023 Förderpreisträgerin der Stadt Düsseldorf. 2024 wurde ihre Arbeit „we ♥ 2 raqs” zur Tanzplattform Deutschland eingeladen und ihre Produktion „Melodrama Suits Her” feierte in Berlin Premiere.